4 Gründe für ein Ceylon Schwarztee

Veröffentlicht von raufgourmet am

Ceylon Aufguss

4 Gründe für ein Ceylon Schwarztee

Ceylon Aufguss
  1. Ein Ceylon Tee ist auch gegenüber hartem, kalkreichen Wasser unempfindlich und behält sein volles Aroma

  2. Auch beim Aufguss im Teefilter oder in einer Teemaschine könnt ihr vom Ceylon Tee eine gute Qualität erwarten

  3. Ceylon ist preiswert und abwechslungsreich

  4. Ceylon Tee ist weder zu herb noch zu fein

Kurzum: Ein Ceylon trifft so gut wie jeden Geschmack, doch woher kommt der Ceylon Schwarztee? In diesem Beitrag geben wir euch einen kurzen Überblick über die Herkunft des Ceylon Schwarztees.

Tee aus Ceylon

Ceylon oder Sri Lanka, wie es seit 1972 heißt, ist eine Insel im Indischen Ozean, südlich von Indien. Ursprünglich war das ehemalige Ceylon ein reines Kaffee-Land. Doch um 1867 zerstörte eine Pflanzenkrankheit sämtliche Kaffeeplantagen auf der Insel.

Im Jahr 1870 begann der Schotte James Taylor mit dem Tee-Anbau zu experimentieren und errichtete die erste Teeplantage auf Sri Lanka. Das Klima und die herrschenden Bodenverhältnisse auf der tropischen Insel erwiesen sich für den Teeanbau geradezu als ideal.

Durch die groß angelegten Teeplantagen wird das ehemalige Ceylon auch als „die Insel des Tees“ genannt. Hauptsächlich schwarzer Tee wird in den Hochlandplantagen im Süden der Insel angebaut und das ganze Jahr über geerntet. Hier auf den Hochebenen wachsen die fein-aromatischen Tees in einer Höhe von 100 bis 2000 Metern.

Aufgrund der beiden Monsunperioden kommt es auf Sri Lanka zu zwei Erntezeiten mit besonders guter Qualität. Die Ernteperiode an den Westhängen dauert etwa von Anfang Februar bis Mitte März. Im trockenen Klima des Westens gedeihen die fein-aroamtischen Tees des Dimbula- und des Nuwara Eliya-Gebietes.

Charakteristisch für einen Ceylon-Tee ist sein feinherbes Flavour und der bernsteinfarbene Aufguss. Durch seine Aromafülle ist Ceylon Bestandteil vieler englischer Teemischungen, wie zum Beispiel des Schwarztees English Breakfast Tea Broken. Aber auch die eigenen Teesorten von Ceylon erfreuen sich großer Beliebtheit bei Teetrinkern. Neben dem hervorragendem Schwarztee Ceylon Orange Pekoe, findet ihr bei uns im Shop auch eine entkoffeinierte Variante.

Ceylon Nuwara Eliya
CEYLON NUWARA ELIYA

Spitzentee aus dem Nuwara Eliya-Gebiet

Nuwara Eliya (übersetzt „Über den Wolken“) ist eine Stadt und gleichzeitig das wohl bedeutenste Teeanbaugebiet Sri Lankas. Im saftigen Grün des Hochlands wächst der hocharomatische Schwarztee. Unsere Sorte Ceylon Nuwara Eliya ist ein typischer Tee aus der Region, ein kaum nachbitternder Blatt-Tee mit goldroter Tasse und frischem Geschmack mit natürlichen Zitrusnoten. Ob mit oder ohne Milch und Zucker – der Schwarztee ist ein wahrer Hochgenuss.

An den Osthängen der Hochebenen, in der Provinz Uva, werden von Juli bis September Tees mit hervorragendem Charakter geerntet. Sie zeichnen sich durch eine große Aromafülle und eine kräftige, ergiebige Tasse aus.

Ceylon Orange Pekoe (OP)

Ein Orange Pekoe ist nicht, wie man anfänglich wahrscheinlich vermutet, eine Aroma- oder Farbbezeichnung. Vielmehr klassifiziert die Bezeichnung die Qualität und Größe von getrockneten Teeblättern. Ein Ceylon Orange Pekoe steht für einen Schwarztee mit ganzen Blättern von mittlerer Größe.

Der Ausdruck „Orange“ geht zurück auf die ersten Jahre des Teehandels. Hier waren es die Niederländer, die in Europa zum ersten Mal mit Tee handelten. Das Wort „Oranje“ galt als Synonym für „königlich“. Somit galt der Tee als besonders qualitativ hochwertig.

Der Begriff Pekoe stammt vom chinesischen Wort „Pak-ho“ ab, was übersetzt so viel wie „Weißes Haar“ oder „Weißer Flaum“ bedeutet. Es bezeichnet die noch zarte Frühlingsknospe des Teestrauches. Durch die Briten wurde das chinesische Wort zu „Pekoe“ anglisiert.

CEYLON ORANGE PEKOE

Die Zubereitung eines Ceylon Tees

Der Ceylon Schwarztee ist eine sehr robuste Teesorte, die auch mit hartem, kalkreichen Leitungswasser aufgegossen werden kann, komplett ohne Verschlechterung des Aromas.

Wie bei den meisten Schwarztees wird auch der Ceylon Schwarztee mit kochendem Wasser (95 °C) aufgegossen. Auf einen Liter Wasser kommen 10-12 Gramm Teeblätter. Die Teeblätter in einen geräumigen Teefilter aus Baumwolle oder Papier geben und mit dem kochend heißen Wasser übergießen. Anschließend sollte der Tee 3 Minuten lang ziehen. Wer seinen Tee intensiver mag, lässt ihn etwas länger ziehen. Beachtet, dass ein Schwarztee ab einer Ziehzeit von mehr als 5 Minuten anfängt, bitter zu schmecken.

Mit einem Schuss Zitrone könnt ihr das erfrischende Zitrus-Aroma des Ceylon-Tees verstärken. Auch Milch und Zucker verträgt sich gut mit dem Aroma des Ceylon Schwarztees. So wird in Indien der Ceylon Tee auch gerne als Basis für den Masala Chai verwendet. Mit Gewürzen, Zucker und Milch wird das indische Nationalgetränk aufgekocht.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.